Miete, Verträge, Reparaturen — diese finanziellen Risiken sollten Sie vorab unbedingt einplanen.
Wer seine Unterschrift unter einen Kaufvertrag setzt, sollte auf versteckte Kosten achten. Gerade bei der Übernahme eines Beauty-Betriebs lauern finanzielle Stolperfallen, die auf den ersten Blick leicht übersehen werden.
Kostenfalle Nr. 1: Der Mietvertrag
Indexmieten, kurze Laufzeiten oder fehlende Verlängerungsoptionen können die Planungssicherheit erheblich beeinträchtigen.
- Mietvertrag rechtlich prüfen lassen (Indexmiete, Nebenkosten, Laufzeit)
- Verlängerungsoptionen oder Sonderkündigungsrechte verhandeln
- Mietkosten realistisch ins Umsatzmodell einrechnen
Kostenfalle Nr. 2: Veraltetes Inventar
- Zustand und Alter der Ausstattung detailliert dokumentieren
- Investitionsbedarf realistisch im Kaufpreis berücksichtigen
- Einblick in die Wartungs- und Reparaturhistorie verlangen
Kostenfalle Nr. 3: Laufende Verträge
- Alle bestehenden Verträge rechtlich prüfen lassen
- Kündigungsfristen und Übertragbarkeit klären
- Nicht benötigte Verträge vor oder direkt nach der Übernahme beenden
Kostenfalle Nr. 4: Technik & Kassensysteme
- Vorhandenes Kassensystem auf GoBD- und DSFinV-K-Konformität prüfen
- Funktionsumfang mit eigenen Anforderungen abgleichen
- Kosten für Schulung, Umstellung oder Ersatz frühzeitig einplanen
Kostenfalle Nr. 5: Personal & Übergangskosten
- Arbeitsverträge, Urlaubs- und Überstundenkonten prüfen
- Puffer für die Übergangsphase und mögliche Fluktuation einplanen
- Frühzeitig mit dem Team kommunizieren
Unser Fazit
Wer Verträge sorgfältig prüft, den Zustand des Betriebs realistisch einschätzt und finanzielle Puffer einplant, reduziert Risiken deutlich und schafft eine stabile Grundlage für den Start in die Selbstständigkeit.
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